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Dies und Das Mittagessen mit Gott
15.09.2009 von Sonnenkind

Es war einmal ein kleiner Junge, der Gott treffen wollte. Er wusste, dass es eine lange Reise war bis zu dem Ort, wo Gott lebte, und so packte er seinen Koffer mit Twinkies und sechs Flaschen Limo, und begann seine Reise. Als er ungefähr drei Blöcke weit gegangen war, traf er eine alte Frau. Sie saß im Park und starrte auf einige Tauben. Der Junge setzte sich in ihre Nähe und öffnete seinen Koffer. Er war gerade dabei, einen Schluck von seinem Limo zu nehmen, als er merkte, dass die alte Frau hungrig aussah, so bot er ihr ein Twinkie an. Sie nahm es dankbar an und lächelte ihn an. Ihr Lächeln war so schön, dass der Junge es nochmals sehen wollte. So bot er ihr ein Limo an. Wiederum lächelte sie ihn an. Der Junge war entzückt!
Sie saßen dort den ganzen Nachmittag und aßen und lächelten, aber sie sagten kein Wort.
As es dämmerte, merkte der Junge, wie müde er war und stand auf, um zu gehen. Aber bevor er ein paar Schritte gegangen war, drehte er sich um, rannte zurück zu der alten Frau und umarmte sie. Sie belohnte ihn mit ihrem schönsten Lächeln ...
Als der Junge kurze Zeit später die Tür zu seinem Heim öffnete, war seine Mutter durch die Freude, die sich auf seinem Gesicht widerspiegelte, überrascht. Sie fragte ihn "Was hast Du heute getan, das Dich so glücklich macht?" Er antwortete ihr, "Ich aß mit Gott zu Mittag." Aber bevor seine Mutter etwas erwidern konnte, fügte er hinzu, "Weißt Du was? Sie hat das schönste Lächeln, das ich jemals gesehen habe!"
In der Zwischenzeit kam die alte Frau, ebenfalls strahlend vor Freude, zurück in ihr Heim. Ihr Sohn war immer noch wie benommen durch den Anblick des Leuchtens auf ihrem Gesicht, und er fragte "Mutter, was hast Du heute getan, das Dich so glücklich macht?" Sie antwortete, "Ich habe im Park Twinkies mit Gott gegessen." Aber bevor ihr Sohn antwortete, fügte sie hinzu, "Weisst Du, er ist viel jünger als ich erwartet habe."

Manchmal ist unser Leben die einzige Bibel, die manche Menschen leben. Kann jeder, mit dem Du in Kontakt kommst, Gott wahrnehmen, der durch Dich strahlt?
von Julie A. Manhan


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